Arthrose kann sich je nach Gelenk, Stadium und individueller Belastungssituation sehr unterschiedlich äußern – als Anlaufschmerz, Belastungsschmerz, Steifigkeit, Schwellneigung oder Einschränkungen im Alltag. Eine pauschale Behandlung gibt es nicht – und genau deshalb lohnt eine differenzierte fachärztliche Einschätzung.
Was Hyaluronsäure leisten kann
Hyaluronsäure kann bei ausgewählten arthrotischen Gelenkbeschwerden als ergänzende konservative Therapieoption eingesetzt werden. Sie soll die Gelenkschmierung verbessern und kann bei passenden Befunden dazu beitragen, Beschwerden zu lindern und die Belastbarkeit zu erhalten.
Abgestuftes Produktportfolio
Wir arbeiten mit einem differenzierten Portfolio unterschiedlicher Hyaluronsäurepräparate. Je nach Gelenk, Stadium und Therapieziel kommen Produkte mit unterschiedlicher Konzentration, Molekulargröße oder Vernetzungsgrad infrage. Die Auswahl wird individuell besprochen.
Im konservativen Gesamtkonzept
Zur Arthrosebehandlung können außerdem Bewegungstherapie, Gewichtsmanagement, gezielte Kräftigung, Belastungsanpassung, Einlagen oder Bandagen, entzündungshemmende Maßnahmen, PRP-Eigenbluttherapie und weitere Injektionstherapien gehören.
Mögliche Anwendungsgebiete
Die Auswahl erfolgt nach Befund, Beschwerdedauer und individueller Belastungssituation.
- Kniegelenksarthrose (Gonarthrose)
- Hüftgelenksarthrose (Coxarthrose)
- Sprunggelenks- und Großzehengrundgelenksarthrose
- Schulter- und weitere Gelenkarthrosen
Ob die Kosten dieser Behandlung von der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung übernommen werden, hängt von Diagnose, medizinischer Indikation und Ihrem Versicherungsvertrag ab. Vor Beginn der Behandlung informieren wir Sie transparent über mögliche Kosten und sinnvolle Alternativen.

