Injektionstherapien können bei ausgewählten Beschwerden an Gelenken, Sehnen, Schleimbeuteln oder der Wirbelsäule gezielt eingesetzt werden. Ziel kann es sein, lokale Reizzustände zu beruhigen, Beschwerden im konservativen Behandlungskonzept zu reduzieren oder die Gelenkfunktion therapeutisch zu unterstützen.
Welche Verfahren infrage kommen
Welche Substanz und Technik gewählt werden, richtet sich nach Diagnose, Beschwerdebild und Therapieziel. Je nach Situation können entzündungshemmende Injektionen, Hyaluronsäure, PRP-Eigenbluttherapie oder andere konservative Injektionsverfahren besprochen werden.
Bildgestützte Planung
Bei geeigneten Fragestellungen unterstützt Ultraschall die präzise Beurteilung von Gelenken, Sehnen, Schleimbeuteln und Ergüssen und ermöglicht eine anatomisch geplante Behandlung. Bei bestimmten wirbelsäulennahen Beschwerden können ergänzend Bildgebung oder 3D-gestützte Verfahren (DVT/CBCT + Navigation) eingesetzt werden.
Mögliche Anwendungsgebiete
Welche Maßnahme sinnvoll ist, ergibt sich aus Untersuchung, Bildgebung und Therapieziel.
- Aktivierte Arthrose und Gelenkreizzustände
- Sehnen- und Sehnenansatzreizungen
- Schleimbeutelreizungen (Bursitis)
- wirbelsäulennahe Reizzustände und Nervenreizungen
- ausgewählte Gelenkergüsse
Ob die Kosten dieser Behandlung von der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung übernommen werden, hängt von Diagnose, medizinischer Indikation und Ihrem Versicherungsvertrag ab. Vor Beginn der Behandlung informieren wir Sie transparent über mögliche Kosten und sinnvolle Alternativen.

