Die PRP-Eigenbluttherapie ist ein biologisches Behandlungsverfahren, bei dem aus körpereigenem Blut plättchenreiches Plasma gewonnen und bei ausgewählten Beschwerden gezielt eingesetzt wird. Das gewonnene Plasma enthält körpereigene Wachstumsfaktoren und kann bei ausgewählten Beschwerden als ergänzende Option in ein konservatives Behandlungskonzept integriert werden.
Wann PRP infrage kommt
In Betracht kommen können bestimmte Sehnen-, Muskel- oder Gelenkbeschwerden, insbesondere wenn biologisch-regenerative Ansätze sinnvoll in ein konservatives Behandlungskonzept integriert werden sollen. Auch bei Arthrose wird PRP als ergänzende Option zunehmend eingesetzt.
Eingebettet in die Therapieplanung
PRP wird nicht als isolierte Standardlösung verstanden, sondern im Zusammenhang mit Beschwerdedauer, Gewebesituation, Bildgebung, bisherigem Behandlungsverlauf und persönlichen Belastungszielen geplant. Je nach Situation kann die Therapie mit Stoßwellentherapie, Injektionstherapie, Übungstherapie oder weiteren konservativen Maßnahmen kombiniert werden.
Mögliche Anwendungsgebiete
Ob eines dieser Verfahren für Sie infrage kommt, hängt vom individuellen Befund ab und wird individuell mit Ihnen besprochen.
- Sehnen- und Sehnenansatzbeschwerden (Tendinopathien)
- ausgewählte arthrotische Gelenkbeschwerden (ergänzend)
- Muskel- und Sehnenverletzungen
- ausgewählte Überlastungsbeschwerden
Ob die Kosten dieser Behandlung von der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung übernommen werden, hängt von Diagnose, medizinischer Indikation und Ihrem Versicherungsvertrag ab. Vor Beginn der Behandlung informieren wir Sie transparent über mögliche Kosten und sinnvolle Alternativen.

